Verwässerung

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Verwässerung hat immer damit zu tun, dass etwas, was einem gehört (oder mal gehört hat), einem nicht mehr so ganz gehört oder nicht mehr so ganz genutzt werden kann oder ein wesentlicher Teil des Wertes, den es für einen mal gehabt hat, "weg ist".

  • Man kann eine Marke verwässern, indem man sich so wenig darum kümmert, daß der Markt unter ihr das eigene Produkt und nur dieses versteht (oder zusieht, wie die böse Konkurrenz für das Gegenteil sorgt), und
  • man kann sein Eigenkapital verwässern, indem man so viel Geld von VCs aufnimmt (indem man entsprechend Firmenanteile an sie überschreibt) daß einem hinterher der Laden gar nicht mehr oder nur noch zu einem geringen Anteil gehört. Was zwar die finanziellen Möglichkeiten des Unternehmens erhöht, aber auch schnell dazu führt, daß man in Wirklichkeit nur noch ein besserer Scheinselbständiger oder Angestellter, nämlich seiner Kapitalgeber, ist.


Wenn man etwas tut, was mit Verwässerung zu tun hat, sollte man also wissen, dass man es tut, und möglichst gründlich wissen, was man da tut.


Der Artikel Verwässerungsschutz berücksichtigt momentan nur die Interessen der VCs. Gründer können dies durch gründliches Nachdenken als abschreckendes Beispiel nutzen.

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