Eigenkapital
Eigenkapital sind Finanzmittel, die durch die Eigentümer des Unternehmens in eine Firma eingebracht werden. In der Bilanz findet man das Eigenkapital normalerweise auf der Passivseite. Es ergibt sich durch den Unternehmenswert (Aktiva) minus das Fremdkapital.
Eigenkapitalfinanzierungen sind in der Regel Finanzierungen ohne Rückzahlungsanspruch, d.h. anders als der Fremdkapitalgeber erhält der Eigenkapitalgeber keine festen Zahlungsrückflüsse wie Zinsen oder Tilgung. Da er hierdurch ein wesentlich höheres Risiko als der Fremdkapitalgeber eingeht, erwartet er im Gegenzug eine sehr hohe Rendite aus dem laufenden Betrieb oder durch den Verkauf der Anteile zu einem späteren Zeitpunkt.
Bei einer Eigenkapitalfinanzierung beteiligt sich der Investor in der Regel am Unternehmen, d.h. er erhält Anteile für seine Einlage ins Unternehmen. Diese berechtigen ihn zur Teilnahme am Unternehmensgewinn, verpflichten ihn jedoch auch zur Übernahme von Verlusten. Des Weiteren berechtigt es in der Regel, bei Unternehmensentscheidungen zumindest ein Mitspracherecht zu haben.
Eigenkapitalquellen sind:
- Gründer
Workshops und Seminare
- Seminar am 22.05.2012: Eigenkapitalfinanzierung für Start-ups: Von der Akquise zum Beteiligungsvertrag