Siegerchronik des Hochschul-Gründer-Preis

Stöbern Sie durch unsere Siegerchronik und entdecken Sie spannende Geschäftsideen aus den vorangegangenen Wettbwerben…
Hochschul-Gründer-Preis 2010
1. Platz: CoBaLT
Unterfranken/Würzburg (Universität Würzburg) - Life Science
Das CoBaLT-Team entwickelt neuartige Implantate auf biologischer Basis, die im orthopädischen Bereich Anwendung finden. Die innovativen Implantate stellen eine Basistechnologie zur Behandlung von Sehnen- und Bandverletzungen zum Beispiel an Schulter, Knie oder Fuß dar. Dieser neue Therapieansatz zeichnet sich durch eine hohe Stabilität und eine schnelle Einheilung aus. Desweiteren werden Komplikationen der bisherigen Standardverfahren vermieden.
2.Platz: Metrilus GmbH
Mittelfranken/Erlangen (Universität Erlangen/Nürnberg) - Information & Kommunikation
Time-of-Flight (ToF)-Kameras sind eine revolutionäre und kostengünstige Lösung, die Welt dreidimensional zu erfassen. Bisher wurden diese Kameras vor allem in der Industrie- und Automatisierungstechnik eingesetzt. Die Metrilus GmbH entwickelt Softwareprodukte, die die ToF-Kamera auch für die Medizintechnik interessant macht. So kann sie hier zum Beispiel als 3D-Messgerät eingesetzt werden. Das Messen der Atembewegung ist damit auch ohne Berührung oder Marker möglich.
3. Platz: Agrolytix
Mittelfranken/Erlangen (Universität Erlangen/Nürnberg) - Life Science
Agrolytix entwickelt und produziert biologische Pflanzenschutzmittel für den ökologischen und integrierten Landbau. Basis sind insektenpathogene Viren, die in Mikrokapseln geschleust und so zu einem wirksamen und dennoch giftfreien Pflanzenschutzmittel werden. Die Kapsel schützt das Virus vor UV-Strahlung und ist außerdem mit einem Fraßlockstoff für die Schädlinge versehen. Das erste Produkt – GranuCaps Cp – richtet sich gegen einen weltweit verbreiteten Schädling im Apfelanbau.
Hochschul-Gründer-Preis 2009
1. Platz: SensAction AG
Oberfranken/Coburg (Hochschule Coburg) - Technologie
Sensor misst Flüssigkeiten mit höchster Präzision: Das Team der SensAction AG entwickelt und produziert Sensoren, die eine neue Dimension der Messung von Flüssigkeiten ermöglichen. Durch den innovativen akustischen Wellenleiter-Sensor können Konzentrationen von zwei- oder mehrkomponentigen Flüssigkeiten kontinuierlich mit höchster Präzision gemessen werden. Die Sensoren messen empfindlich, schnell, sind äußerst robust, wartungsarm und wenig störanfällig. Einsatzgebiete sind beispielsweise die Kraftstoffzusammensetzung oder die Ölqualität.
2.Platz: SmartmAb
Unterfranken/Würzburg (Universität Würzburg) - Life Science
Geheimwaffe gegen resistente Bakterien: Bakterien, die gegen zahlreiche Antibiotika resistent sind, stellen eine große Gefahr dar, denn Behandlungsalternativen gibt es nur wenige. Das Team von SmartmAb hat eine Antikörpertherapie entwickelt, mit der sich schwere Infektionen, verursacht durch resistente Bakterienstämme des häufig vorkommenden Typs Staphylococcus aureus, behandeln lassen. Dabei werden dem Patienten zusätzlich Antikörper verabreicht. Die Antikörpertherapie befindet sich derzeit im vorklinischen Teststadium.
3. Platz: TOM’5 Radiation Therapy GbR
Mittelfranken/Marloffstein (Universität Erlangen/Nürnberg) - Life Science
Magnetisch geführte Elektronenstrahlen: Die Entwicklung der TOM’5 Radiation Therapy GbR ist ein neuartiges und patentiertes Behandlungssystem zur Strahlentherapie von Tumoren. Bisher rotierten Beschleuniger bei einer Bestrahlung mechanisch um den Patienten. Die neue Konstruktion lenkt den vom Beschleuniger erzeugten Elektronenstrahl hingegen magnetisch um den Patienten. Vorteile: Der Apparat ist kostengünstiger und ermöglicht schnellere sowie präzisere Bestrahlungen.
Hochschul-Gründer-Preis 2008
1. Platz: Xenopharm
Unterfranken/Würzburg (Universität Würzburg) - Life Science
Wechselwirkungen ausgeschlossen: Laut WHO sterben weltweit jährlich 150.000 Menschen aufgrund von Arzneimittelwechselwirkungen. Um zu verhindern, dass sich zwei gleichzeitig eingenommene Medikamente gegenseitig negativ beeinflussen, müssen in der Arzneimittelforschung ausgiebige Tests durchgeführt werden. Für diese hat das Team von Xenopharm neuartige Substanzen entwickelt. Sie eignen sich für alle gängigen Testverfahren der pharmazeutischen Industrie und liefern bei geringeren Kosten präzisere Ergebnisse als herkömmliche Substanzen.
2. Platz: Raman BioMed
Unterfranken/Würzburg (Universität Würzburg) - Life Science
Laboranalysen mit Laserlicht: Die Raman BioMed hat ein Nachweisverfahren entwickelt, mit dem sich menschliche Körperflüssigkeiten und Gewebeproben mit speziellen Lasern auf mehrere Krankheiten hin gleichzeitig untersuchen lassen. Dazu werden kleine Edelmetall-Partikel beigemischt, die so verändert wurden, dass sie ganz gezielt an die Proteine oder andere Moleküle der Probe andocken. Bei der Bestrahlung mit Laserlicht lassen sich dann charakteristische Signale messen, die einen molekularen Fingerabdruck ergeben. Dieser gibt Aufschluss über Anzahl und Art der Proteine – und damit über mögliche Krankheiten.
3. Platz: AIKAA-Chemicals GmbH i.Gr.
Oberfranken/Bayreuth (Universität Bayreuth) - Technologie
Ökonomische Chemokatalysatoren: Für die Entwicklung von Medikamenten und auch in der Agrarchemie werden häufig sogenannte chirale Verbindungen benötigt. Das Problem bisher: Die Herstellung solcher Verbindungen mittels Chemokatalyse ist teuer und abfallintensiv. Der AIKAA-Chemicals GmbH i. Gr. ist es gelungen, neuartige chirale Katalysatorsysteme herzustellen. Sie sind extrem preiswert, da sie einfach zu produzieren sind, und arbeiten hochselektiv – das heißt, es werden keine unerwünschten Nebenprodukte oder Abfälle erzeugt.
Hochschul-Gründer-Preis 2007
1. Platz: CALPORTIN Pharmaceuticals
Unterfranken/Würzburg (Universität Würzburg) - Life Science
Herz von innen stärken: Nach Herzerkrankungen, wie beispielsweise einem Herzinfarkt, leiden die Patienten häufig an einer Herzmuskelschwäche. Bislang werden diese Patienten mit Medikamenten behandelt, die nur an der Oberfläche der Herzmuskelzelle angreifen. Das Team um Dr. Ritter und Dr. Vorstheim hat ein neues Medikament entwickelt, das direkt im Inneren der Zelle den Schaden an den Herzmuskelzellen eindämmen kann. Das Ergebnis: Die Symptome der Krankheit, wie Luftnot und Leistungsschwäche, können besser gelindert werden und gleichzeitig besitzt das Medikament weniger Nebenwirkungen.
2. Platz: Psylock GmbH
Oberpfalz/Regensburg (Universität Regensburg) - Informations- und Kommunikationstechnologie
Vergessen Sie Ihr Passwort! Das innovative biometrische Verfahren Psylock kann eine Person an ihrem Tippverhalten erkennen. Eingesetzt wird es beispielsweise zum Zurücksetzen vergessener Passwörter, zum
Log-in in Arbeitsplätze oder im Web sowie zur Hintergrundüberwachung. Die Verwendung von Psylock ist einfach und kostengünstig. Denn es ist eine Biometrie, die keine spezielle, sondern nur eine handelsübliche Tastatur zur Erkennung benötigt.
3. Platz: SurMoTec GmbH i.Gr.
Oberfranken/Bayreuth (Friedrich-Baur-Forschungsinstitut für Biomaterialien) - Life Science
Veredelte Materialien können mehr: Mit innovativen Beschichtungen veredelt die SurMoTec GmbH i. Gr. unterschiedlichste Oberflächen, wie z. B. Implantate. Dadurch verleiht sie den Materialien neue, verbesserte Eigenschaften wie Gewebeverträglichkeit, Knochenwachstum förderndes Verhalten oder antibakterielle Wirksamkeit. So können Materialien, die bereits in bestimmten medizinischen Bereichen Verwendung finden, auch in anderen Gebieten eingesetzt werden.
Hochschul-Gründer-Preis 2006
1. Platz: cerbomed GmbH
Mittelfranken/Erlangen (Universität Erlangen-Nürnberg) - Life Science
Die cerboMed GmbH entwickelt eine medizinische Ohrelektrode – optisch vergleichbar mit einem Hörgerät – zur gezielten Beeinflussung des Hirnstoffwechsels mittels Vagusnervstimulation. Das Medizinprodukt kann unter anderem zur Behandlung depressiver Erkrankungen eingesetzt werden und dadurch das Problem der Therapieresistenz lösen. Bei circa 30 Prozent der Patienten bewirken Psychopharmaka keine Linderung ihres Leidens. Mit der Entwicklung der cerboMed GmbH können Patienten kostengünstiger und risikoärmer behandelt werden.
2. Platz: Plasmon BioSystems
Oberpfalz/Regensburg (Universität Regensburg) - Life Science
Das pharmazeutische Screening, die Suche nach Wirkstoffen gegen bestimmte Krankheiten, ist wichtig für die Entwicklung neuer Medikamente. Plasmon BioSystems hat die Entwicklung eines innovativen Lasergeräts konzipiert, das bei der Identifizierung von wirksamen Substanzen mit Hilfe von zwei Lasern – im Gegensatz zu bisherigen Geräten mit nur einem Laser – eine zehnfach höhere Genauigkeit und damit eine größere Wirkstoff-Ausbeute erzielt. Damit können Pharma-Unternehmen eine deutlich effizientere Forschung betreiben. Das Gerät wird vor allem im so genannten Hochdurchsatz-Screening eingesetzt, in dem Millionen von Substanzen gleichzeitig getestet werden.
3. Platz PARC Biogas Contorl
Unterfranken/Würzburg (Universität Würzburg) - Life Science
Vollgas“ verspricht PARC Biogas Control künftig in den Biogas-Anlagen. Die Wissenschaftler haben ein Verfahren entwickelt, mit dem die Biogasherstellung vollautomatisch optimiert werden kann. Durch die Messung,Bewertung und anschließende genaue Regulierung vielfältiger Faktoren wie Temperatur oder pHWert lässt sich in der Anlage das optimale „Arbeitsklima“ für die Bakterien schaffen, die über Fermentation Methangas entstehen lassen. Damit kann der Methangasund folglich der Stromgewinn um rund 20 Prozent gesteigert werden.
Hochschul-Gründer-Preis 2005
1. Platz: COHOPA GmbH
Oberfranken/Hof (Universität Bamberg) - Technology
Die neuartigen Sandwichmaterialien inklusive innovativer Produktionstechnologie von COHOPA verändern den Fahrzeug- und Automobilbau. Für seine Innovation im Bereich der Neuen Materialien konnte das Unternehmen die Bayer AG als Kooperationspartner gewinnen.Die hochbelastbaren und zugleich sehr leichten Sandwichmaterialien sind für Märkte interessant, die sich bisher aus Kostengründen verschlossen. Beispielsweise werden Containerfußböden weltweit aus tropischem Hartholz gefertigt. Dabei werden jährlich circa 30 Millionen Quadratmeter Holz verbaut. Dafür bietet COHOPA jetzt ein geeignetes Ersatzmaterial.
2. Platz: European Prevention Center Betriebsgesellschaft mbH
Mittelfranken/Erlangen (Universität Erlangen-Nürnberg) - Life Science
Das European Prevention Center kombiniert medizinische High-Tech- Diagnostik und profunde Lebensstilberatung, um damit Krankheiten vorzubeugen, die Lebensqualität zu verbessern und die Lebenserwartung zu erhöhen. Heute können viele Krankheiten frühzeitig vorhergesehen werden und so präventiv behandelt werden. Dafür sieht das European Prevention Center ein langfristiges Lifestyle-Coaching vor, beispielsweise mit individuellem Fitness- und Ernährungsplan und medizinischer Betreuung und Beratung, die über ein webbasiertes Portalsystem ergänzt werden. Zur Zielgruppe gehören unter anderem Risikofaktoren-Belastete, Sportler und gesundheitlich Interessierte.
3. Platz: BioGents GmbH
Oberpfalz/Regensburg (Universität Regensburg) - LifeScience
In einer von Pestiziden vernebelten Branche nutzt BioGents selektive Duftsignale zur umweltfreundlichen und effizienten Bekämpfung von krankheitsübertragenden und lästigen Insekten. Die von BioGents entwickelten Lockstoffe und Fangsysteme entstanden aus langjähriger Grundlagenforschung. In tropischen Klimazonen können diese einfachen Mückenfallen beispielsweise helfen, Menschenleben zu retten. In unseren Breitengraden fangen hochwertige Modelle Fliegen und Stechmücken ab, bevor sie lästig werden können. Mit der ersten Moskitofalle BG-Sentinel, die nun auf dem Markt ist, richtet sich Bio- Gents an professionelle Insektenbekämpfer und Wissenschaftler.
Hochschul-Gründer-Preis 2004
1.Platz: MusicTrace GmbH
Mittelfranken/Erlangen (Fraunhofer Institut IIS) - Service
Das Geschäftsziel von MusicTrace ist die zeitnahe, präzise und kostengünstige Bereitstellung und Aufbereitung von Informationen über die Verwertung von Musik und Werbung im Radio/Fernsehen und im Internet. MusicTrace bietet hierfür Produkte in zwei Bereichen an: Bei der Überwachung des Rundfunkprogramms (Broadcast Monitoring) auf Basis von Fingerprinting-Technologie erhalten die Kunden Informationen darüber, wann welche Musik oder Werbung gesendet wurde. Das ermöglicht eine genaue Verteilung von Tantiemen und dokumentiert unabhängig die Aussendung von Werbespots und Musik. Die Überwachung des Internets (Internet Tracing) mithilfe von Watermarking-Technologie informiert die Kunden über den Ort und die Anbieter illegaler Musikkopien im Internet.
2. Platz: Lipofit GmbH
Oberpfalz/Regensburg (Universität Regensburg) - Life Science
Das Unternehmen entwickelt innovative Analyseverfahren für den medizinisch-diagnostischen Sektor auf der Basis von NMR-Spektroskopie. Momentan liegt der Fokus auf der Erprobung und Entwicklung eines neuartigen Messund Analyseverfahrens, das es erstmals erlaubt, die komplette Verteilung der fett- und cholesterinhaltigen Partikel im Blut eines Patienten zu ermitteln. Pharmafirmen werden durch diesen neuartigen Test in die Lage versetzt, die Wirkung ihrer cholesterinsenkenden Medikamente auf die schädlichen Lipoproteinklassen zu überprüfen. In Kliniken kann der Test zur Vorbeugung und Nachsorge von
arteriosklerotischen Erkrankungen dienen
3. Platz: Si4Health GmbH
Oberpfalz/Regensburg (Universität Regensburg) - Life Science
Si4Health entwickelt, produziert und vermarktet neuartige Zellträgermaterialen für den Gewebeersatz im Bereich Tissue Engineering. Patienten mit leichten bis schweren Hautverletzungen wird eine Produktpalette rund um den Wundverschluss geboten. Diese reicht vom aktiven, den Heilungsprozess beschleunigenden Pflaster bei kleinen Wunden bis hin zum kompletten Hautnachbau bei großflächigen Verbrennungen und Ulcus.
Hochschul-Gründer-Preis 2003
1. Platz: TomoScope
Mittelfranken/Erlangen (Universität Erlangen-Nürnberg) - Life Science
Hochaufgelöste dreidimensionale Einblicke in das Innere von kleinsten Objekten ermöglichen die von TomoScope entwickelten Mikrocomputertomographen. Diese Geräte mit einer Auflösung von bis zu einem tausendstel Millimeter können etwa für die hochgenaue und trotzdem schonende Untersuchung von Labortieren oder die zerstörungsfreie Prüfung von Werkstoffen und Objekten der Mikrotechnologie eingesetzt werden.
2. Platz: Blood Tec
Oberfranken/Bayreuth (Universität Bayreuth) - Life Science
„Wie viel Blut haben wir in unserem Körper?“ Diese Frage konnte bislang nicht leicht beantwortet werden. Mit dem neuen Atemgerät SPICO ist es nun möglich, die menschliche Blutmenge exakt zu bestimmen. In der Klinik dient diese Kenntnis der besseren Diagnose und adäquaten Therapie, in der Sportmedizin ermöglicht sie die Beurteilung der Leistungsfähigkeit und der Leistungsmanipulation durch Doping.
3. Platz: OptoTox
Mittelfranken/Erlangen (Universität Erlangen-Nürnberg) - Life Science
OptoTox testet mit einer innovativen Methode die Wirksamkeit neuer Herzmedikamente und die Herzverträglichkeit aller anderen Arzneimittel, um hier unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen auszuschließen. Die neue Laser-Technik leistet unter Verzicht auf Tierversuche eine schnelle und sichere Prüfung neuer Arzneimittel und Substanzen.
Hochschul-Gründer-Preis 2002
1. Platz: Crytek GmbH
Oberfranken/Coburg (Fachhochschule Coburg) - Informations- und Kommunikationstechnologie
High-End 3D Spiele ist da „Fachgebiet“ der Crytek GmbH. Die 36 Mitarbeiter aus 14 verschiedenen Nationen stellen High-Tech-Produkte (3d-Engines), Software sowie Spiele für PC CD-ROM und die Spielkonsolen von Sony, Microsoft und Nintendo her. Mit seiner patentpending skalierbaren und modularen Technologie kann das Unternehmen einen Vorsprung gegenüber anderen Anbietern für sich verbuchen.
2. Platz: 3D-Shape GmbH
Mittelfranken/Erlangen (Universität Erlangen-Nürnberg) - Technology
Hochtechnologie-Sensorik ist das Feld, auf dem die acht Physiker, Softwareentwickler und ein Kaufmann der 3D-Shape GmbH aktiv sind. Mit Hilfe ihrer innovativen Produkte können Gestalt und Form von Objekten wie etwa Karosserie- oder Motorenteile genauestens gemessen werden. Dieses Verfahren ist sehr schnell und läuft berührungslos ab. „Die hohe Geschwindigkeit des Verfahrens und die vollkommen berührungslose Abwicklung bedeuten etwa für die Automobil- oder die Halbleiterindustrie einen großen Vorteil, wenn es um die Prüfung von Oberflächenbeschaffenheiten oder Oberflächengeometrie geht“ erklärt Olaf Lewe, Geschäftsführer des jungen Unternehmens. Neben diesem neuartigen Messverfahren entwickelt 3D-Shape auch eine Software, mit der die Messdaten ausgewertet und visualisiert werden können.
3. Platz: VIAXXEL BIOTECH GMBH
Mittelfranken/Erlangen (Universität Erlangen-Nürnberg) - Life Science
Das Team VIAXXEL entwickelt innovative Wirkstoffe zur Unterdrückung der Reaktion des Immunsystems nach Organtransplantationen. Die Hemmung dieser Reaktion wird über eine Blockierung gänzlich neuartiger Zielstrukturen (das sind Angriffspunkte, an denen ein Wirkstoff einsetzt) im Transportmechanismus innerhalb der Zelle erreicht. Die Zielstrukturen (Targets) sind hochspezifisch und lassen daher eine sehr gezielte Wirksamkeit bei deutlich geringeren Nebenwirkungen im Vergleich zu herkömmlichen Therapien erwarten. Ein wichtiges Patent zu einer neuartigen Zielstruktur ist eingereicht.
Hochschul-Gründer-Preis 2001
1. Platz: Osteogenetics GmbH
Unterfranken/Würzburg (Universität Würzburg) - Life Science
Die Osteogenetics GmbH wurde 1998 von Kieferchirurgen und Biochemikern der Universität Würzburg gegründet. Ziel des Unternehmens ist es, eine überlegene zweite Generation von Knochenwachstumsfaktoren (bone morphogenetic proteins, BMs) erfolgreich am Markt einzuführen. BMPs als körpereigene Proteine beschleunigen die Knochenheilung und regen natürliches Knochenwachstum an. Sie können daher auch große Knochendefekte ausheilen lassen. Diese neue Behandlungsmethode ist den bisherigen Verfahren, insbesondere Eigen-und Fremdknochenspende, weit überlegen. Osteogenetics hat eine entscheidend verbesserte zweite Generation dieser BMPs entwickelt. Diese erzielen schneller einen quantitativ und qualitativ besseren Knochenaufbau als natürliche BMPs. Die Produkte sollen in der gesamten Knochenchirurgie anstelle von Knochentransplantationen sowie in der Zahnheilkunde eingesetzt werden.
2. Platz: NeuroProfile
Oberpfalz/Regensburg (Universität Regensburg) - Life Science
NeuroProfile ist eine Ausgründung der psychiatrischen Universitätsklinik Regensburg und fokussiert auf die Identifizierung krankheitsrelevanter Gene und Proteine bei Erkrankung Alzheimer und Parkinson bzw. Schizophrenie und Depression. Bisher ist dafür keine effektive Therapie verfügbar. NeuroProfile schafft die Grundlage für eine neue Generation von Medikamenten und wird langfristig die entsprechenden Therapeutika selbst weiter entwickeln.
3. Platz: eTEAMS
Oberfranken/Bamberg (Universität Bamberg) - Informations- und Kommunikationstechnologie
Hochschul-Gründer-Preis 2000
1. Platz: va-Q-tec GmbH
Unterfranken/Würzburg (Universität Würzburg) - Technology
Die va-Q-tec AG produziert und vertreibt Vakuumisolationspaneele und bietet kundenspezifische Lösungen für Isolationsanwendungen an. Die Paneele zeichnen sich durch hervorragende Isolationseigenschaften, Fertigung ohne thermische Brückenbildung, optimale Verarbeitbarkeit durch nahezu fugenloses Aneinanderfügen von Paneelen und vollständige Rezyklierbarkeit aus.va-Q-tec nutzt seine umfangreichen Kenntnisse der Thermophysik für die Produktion einer einzigartigen Verpackungsproduktlinie. Aufgrund der überragenden Isolationseigenschaften kommen Produkte der Firma va-Q-tec insbesondere für Anwendungen in Frage, bei denen hohe Temperaturstabilität bei wenig Platzverbrauch gefordert sind.
2. Platz: GENEART AG
Oberpfalz/Regensburg (Universität Regensburg) - Life Science
Ziel des Unternehmens ist die vollautomatische Herstellung synthetischer Gene, der Informationsträger aller Biomoleküle. Die Anpassung dieser biologischen Informationsträger an die Bedürfnisse der Pharma-, Umwelt- oder Züchtungsforschung resultiert in einer drastisch gesteigerten Produktivität, Qualität und Sicherheit des Bioproduktes bei gleichzeitig deutlich verkürzten Entwicklungs-. Produktions- und Zulassungszeiten. Synthetische Gene werden somit zukünftig eine zentrale Rolle in der rasant wachsenden Pharma- und Biotech-Industrie spielen.
3. Platz: ScanGen, Oberpfalz
Oberpfalz/Regensburg (Universität Regensburg) - Life Science
Die Geschäftsidee betrifft ein Verfahren, das erstmals die Möglichkeit eröffnet, zielgerichtet Autoimmunerkrankungen und Transplantationsabstoßungsreaktionen zu diagnostizieren und zu behandeln. Durch ein neues innovatives verfahren wird es ermöglicht, systematisch nach den krank machenden Immunzellen zu suchen und diese gezielt zu zerstören. Neben der erstmals bestehenden Heilungschance ergibt sich eine erhebliche Kostenreduktion, da bisherige Behandlungsmethoden überflüssig werden.


